Verantwortlich für den Inhalt : Karl Hoffmeyer
Nikolausschießen in der Filtmann-Halle am 2. und 3.Dezember
Es wird wieder die treffsicherste Orsoyer Nachbarschaft gesucht
Für das erste Dezemberwochenende müssen wieder zahlreiche Gänse, Enten und Hühner ihre Federn lassen, einigen Kaninchen wird das Fell über die Ohren gezogen und manches Schwein endet als Schinken oder Wurst - und dies alles nur, weil die Bürgerschützen ihr Nikolausschießen veranstalten.
Bevor die Veranstaltung für alle Bürger und Bürgerinnen sowie Besuchern aus den Nachbargemeinden eröffnet wird, messen sich bereits am 1.12. die Orsoyer Grenadiere mit ihren Kollegen aus Baerl, Binsheim, Budberg Eversael und Vierbaum im friedlichen Schießwettkampf.
Am Samstag, 2.12. beginnt dann das offizielle Nikolausschießen um 16 Uhr. Bis 20 Uhr geht es dann um die vielen kulinarischen Preise. Am Sonntag starten die Schießwettbewerbe bereits um 11 Uhr und enden dann ebenfalls um 20 Uhr. Die Schießordnung sieht vor, daß „aufgelegt“ geschossen wird.
(Zur Erläuterung: aufgelegt wird das Gewehr und nicht der Schütze oder die Schützin) Damit soll eine Chancengleichheit auch für nicht so geübte Teilnehmer erreicht werden. Geschossen wir je 3 x auf die 12er Ringscheibe, die Schießkarte kostet DM 2,00. Zu den Hauptgewinnen der einzelnen Durchgänge werden Weckmänner an die Zweitplazierten ausgegeben. Sonderpreise, gestiftet vom aktuellen Schützenthron von verschiedenen Vorstandsmitgliedern, runden die Gewinnmöglichkeiten ab.
Während der beiden Tage können wie in den Vorjahren die Orsoyer Nachbarschaften als Gruppen auftreten. Insgesamt DM 200,00 sind als Zuschüsse für Nachbarschaftstreffen zu gewinnen. Die Teilnahme kostet je Schießkarte mit 3 Schuß DM 1,00. Die Schießkarten sind mit willkürlichen Zahlenkombinationen ausgestattet. Die Mitte muß deshalb nicht unbedingt getroffen werden, damit auch hier eine Chancengleichheit gewährleistet ist.
Während des Nikolausschießens steht ein preiswertes Getränke- und Imbißangebot (erstmals mit Reibekuchen) zur Verfügung. Am Sonntag lädt eine große Kaffee- und Kuchentafel zum Nachmittagskaffee ein. Das Nikolausschießen wird letztmalig in der Filtmann-Halle ausgetragen. Der Schützenverein hofft deshalb auf zahlreichen Besuch und bedankt sich an dieser Stelle bei der Familie Filtmann für die Gastfreundschaft der letzten Jahre.
Das letzte Spiel um eine Weihnachtsgans
Gewinnerin aus der letzten Ausgabe ist Trude Soyka, Müschensteg. Ihre Karte mit der richtigen Lösung „Waller“ (gefragt war nach einem Schausteller früherer Kirmeszeiten) wurde aus den 59 Einsendungen gezogen.
Das letzte Weihnachtsgansspiel im Jahr 2000
Nikolausschießen ist eine Tradition, die in vielen Orten gepflegt wird. Für Orsoy ist der Nikolaus aber von besonderer Bedeutung, früher galt der Nikolaus als Stadtpatron, noch heute heißt die Katholischen Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrkirche St.Nikolaus.
Nach dem 2.Weltkrieg wurde eine St.Nikolaus Brennerei und Likörfabrik gegründet, die ihre Produktionsstätte in einer alten Sauerkraut(Kappes)fabrik aufnahm.
Wie hieß das Spitzenprodukt dieser Firma ?
a) Milde Sorte
b) Melde Edelkorn
c) Orsoyer Tröpfchen
Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 17.Dezember 2000 an Karl Hoffmeyer, Siedlerweg 1
Internetauftritt
Bereits in der letzten Ausgabe ist auf die Homepage des Schützenvereins hingewiesen worden. Dabei ist leider die Internetadresse falsch angegeben. Den richtigen Einstieg finden Sie unter www.buergerschuetzenverein-orsoy.de
Betreut wird diese Seite von Hartmut Grüner, Fahnenoffizier der 1.Kompanie.
Bereits erste Kontakte zu einem niederländischen Schützenverein aus Sittard kamen durch das Internet zustande.
Ebenfalls aus Holland kamen Fragen nach in Orsoy wohnenden Mitgliedern der Familie Wolters.
Auch Orsoy hat eine Internetseite, gepflegt und betreut von Bernd Gervers, der schon viele Leser in seinem Gästebuch verzeichnen kann. Von www.orsoy.de kommen Sie auch zum Schützenverein, aber auch zu Homepages Orsoyer Familien.
Kirmes und Handwerkermarkt 2000 mit vielen Besuchern
trotzdem waren die Schützen sauer.
Da hatten sich die Mitglieder der 2.Kompanie am Kirmessamstag redlich Mühe gegeben und das Rheintor mit Hochdruckreiniger, Schaufeln und Besen auf Vordermann gebracht, sehen Frau Bürgermeisterin den Rundgang über den Handwerkermarkt vollziehen, formieren die Worte „Hallo Ute“ und lassen diese Worte aber unausgesprochen. Denn direkt vor dem Beginn der Kirmesabteilung und den von Schützen belegten Stehtischen dreht Frau Bürgermeisterin um und geht zurück.
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Trotzdem gingen viele Hände zum Himmel und Freibier gab es auch.

