Jetzt hat die erste Kompanie Besendienst
Damit das Orsoyer Rheintor und seine Zugangswege immer sauber bleiben, nehmen die Orsoyer Bürgerschützen alle zwei Wochen den Besen in die Hand.

Im sechsmonatigen Wechsel fegen entweder der Vorstand oder eine der drei Kompanien, die jeweils eine Truppenstärke von 140 Mann haben, im Zwei-Wochen-Rhythmus, wie der Geschäftsführer Martin Strohscheidt erklärte.
Jetzt war es wieder soweit: Besenübergabe. In den vergangenen sechs Monaten kümmerte sich der 17-köpfige Vorstand um die Sauberkeit rund um das historische Tor. Martin Strohscheidt überreichte dem Hauptmann der ersten Kompanie Norbert Engelke symbolisch den grünweiß gestreiften Besen. Über 40 Schützen waren dabei. „Seit 1997 fegen wir rund um das Tor. Wir haben uns wie andere Orsoyer Vereine ein Objekt ausgesucht, das wir pflegen wollen", so Strohscheidt. Insbesondere wegen der historischen Bedeutung wollten die Schützenbrüder sich um das Rheintor kümmern. Aber nicht nur das Fegen sei für die Vereinsmitglieder wichtig, sondern auch der gegenseitige Austausch bei den 14-tä-gigen Reinigungs-Aktionen und der Besenübergabe. „Es werden unter anderem neue Ideen gesammelt, die der Bürgerschützenverein Or-soy von 1551 mit seinen zirka 480 Mitgliedern dann eventuell umsetzt", so Strohscheidt.
Die Besenübergabe am Rheintor feierten die Schützen in bester Laune, wie es Brauch in Orsoy ist. „Von Bäcker Hagemann kriegen wir Brötchen gespendet und vom Postgrill Würstchen. Bei der Besenübergabe herrscht immer eine tolle Atmosphäre", schilderte Strohscheidt. Weitere Schützen trafen nach und nach ein.