Damit das Orsoyer Rheintor und seine Zugangswege immer sauber bleiben, nehmen die Orsoyer Bürgerschützen alle zwei Wochen den Besen in die Hand.

2010-04-19-rp

Im sechsmonatigen Wechsel fegen entweder der Vorstand oder eine der drei Kompanien, die jeweils eine Truppenstärke von 140 Mann haben, im Zwei-Wochen-Rhyth­mus, wie der Geschäftsführer Mar­tin Strohscheidt erklärte.

Jetzt war es wieder soweit: Besen­übergabe. In den vergangenen sechs Monaten kümmerte sich der 17-köpfige Vorstand um die Sau­berkeit rund um das historische Tor. Martin Strohscheidt über­reichte dem Hauptmann der ersten Kompanie Norbert Engelke symbo­lisch den grünweiß gestreiften Be­sen. Über 40 Schützen waren dabei. „Seit 1997 fegen wir rund um das Tor. Wir haben uns wie andere Or­soyer Vereine ein Objekt ausge­sucht, das wir pflegen wollen", so Strohscheidt. Insbesondere wegen der historischen Bedeutung woll­ten die Schützenbrüder sich um das Rheintor kümmern. Aber nicht nur das Fegen sei für die Vereinsmitglie­der wichtig, sondern auch der ge­genseitige Austausch bei den 14-tä-gigen Reinigungs-Aktionen und der Besenübergabe. „Es werden unter anderem neue Ideen gesammelt, die der Bürgerschützenverein Or-soy von 1551 mit seinen zirka 480 Mitgliedern dann eventuell um­setzt", so Strohscheidt.

Die Besenübergabe am Rheintor feierten die Schützen in bester Lau­ne, wie es Brauch in Orsoy ist. „Von Bäcker Hagemann kriegen wir Bröt­chen gespendet und vom Postgrill Würstchen. Bei der Besenübergabe herrscht immer eine tolle Atmo­sphäre", schilderte Strohscheidt. Weitere Schützen trafen nach und nach ein.