Planwagenfahrt der 3. Kompanie des BSV-Orsoy

Nach dem täglichen Gang zum Briefkasten konnte man uns allen die Freude von den Lippen ablesen: Endlich wieder normale Leute!“
Im Briefkasten befand sich, nach einer für uns ungewöhnlich langen Pause, die Einladung zum Familientag der Fahnenoffiziere.

Beginnend mit den Worten „Lieber Fahnenoffizier, das Schützenfest naht und vorher wollen wir uns alle noch mal zu einem gemütlichen Nachmittag/Abend treffen.(kein Ostfriesenbowling!!!)“, lud unser Offizier Jürgen zu einem gemeinsamen Familientag ein.
Das Vorhaben unterlag bis kurz vor dem Start am 02.07.2005 strengster Geheimhaltung. Um so größer war natürlich die Begeisterung aller Teilnehmer, als Bauer Ewald (Name von der Red. geändert) mit seinem Planwagengespann den Vorplatz der evangelischen Kirche erklomm.
Neben Sitzgelegenheiten für bis zu 25 Personen, einer Dolby-Surround Musikanlage und einem Kühlschrank voller Getränke, erwartete uns ein mit Brotkonfekt gedeckter Tisch.

 

Genau 278,30 Meter nach dem Start wurde die Fahrt durch einen „Notstop für Erwin“ unterbrochen. Bei der Kontrolle der Vorratsliste stellte unser Oldie auf Höhe vom Café & Bistro „Guido’s Kiosk“ das Fehlen von dunklem Gerstensaft fest. Der Spieß rettete diese Misere mit einem Sprung über die am Heck angebrachte Sicherheitstür und beschaffte bei Guido eine Kiste Diebels-Alt.

Kurz nach diesem Zwischenfall ging die Planwagenfahrt über Rheinkamp in Richtung Vluyner-Busch weiter. Vielen Autofahrern war der schleichende Partywagen sicherlich ein Dorn im Auge. Die meisten von ihnen wären jedoch sicherlich am liebsten dazu gestiegen. Die Stimmung an Bord war super.

An der Gaststätte „Saamanshof“ legten wir eine Pause ein und erstürmten den Biergarten.

 
 

Die Kinder erwartete eine „kleine“ Portion Eis

Nach einem kleinen Regenschauer ging es dann mit dem Planwagen langsam und gemütlich in Richtung Heimat weiter.

Offiziersfrau Elvira sorgte auf der Rückfahrt mit ihrem selbstgemachten „Kaffee“ für reichlich Aufsehen. Nachdem der Großteil von uns einen Kaffee abgelehnt hatte, stieg die Nachfrage nach dem Gesöff plötzlich energisch an, als man feststellte, dass den Kaffeekannen „Willi“ mit Birne entfloss. Als Sahnehäubchen und für alle unerwartet, zauberte anschließend unser Offizier Sven noch eine Flasche mit Wietmarschener-Rotem hervor.

 

Bedauerlicherweise erreichten wir nach einer vierstündigen Fahrt wieder unseren Ausgangspunkt. Einige von uns mussten leider an dieser Stelle aus nachvollziehbaren Gründen den Ausgangspunkt verlassen. Der harte Kern ließ den Abend in gemütlicher Runde im Fährmannbrunnen ausklingen.

Für diesen gelungenen Tag und für die komplette Kostenübernahme der Bordverpflegung möchte ich mich an dieser Stelle im Namen aller Offiziere bei unserem Offizier Jürgen nebst Gattin Elvira herzlichst bedanken.

Ich freue mich schon auf unsere nächste Tour.

Euer

Speiß Marc